Räder und Triebe in Uhren
Es gibt in einem Uhrwerk verschiedene Arten von Zahnrädern und Trieben. Eines ist zum Beispiel das Antriebsrad, das sich nur langsam drehen darf, da die Uhr sonst zu schnell abläuft. Viel schneller läuft hingegen das Hemmungsrad. Um die Kraft vom Antriebsrad zum Hemmungsrad zu übertragen, kommen bei einer mechanischen Uhr nur Zahnräder in Frage. Ein Riemenantrieb oder Ähnliches ist ausgeschlossen. Um den großen Geschwindigkeitsunterschied zwischen Antriebsrad und Hemmungsrad zu überbrücken, sind im Uhrwerk mehrere Zahnradpaare notwendig.
Die Zahnradpaare bestehen jeweils aus einem größeren treibenden und einem kleineren getriebenen Zahnrad, dem so genannten Trieb. Die Triebe sind meist in einem Stück mit der Welle gefertigt und werden nicht wie die meisten Zahnräder auf die Welle aufgesetzt. Diese Praxis ist darin begründet, dass vor allem Armbanduhren häufig Stößen und Erschütterungen ausgesetzt sind, da bei diesem Vorgang alle Teile der Uhr plötzlich bewegt werden, kann es zu Ungenauigkeiten kommen, um dies zu verhindern werden Trieb und Welle eng miteinander verbunden.
