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Geschichte der Uhr im 19. Jahrhundert
Eine der frühesten und zugleich berühmtesten Armbanduhren dürfte die 1806 vom Pariser Juwelier Nitof geschaffene Uhr für Josephine, die Frau Kaiser Napoleons, sein. Es handelte sich um einige Armbänder, in die jeweils ein kleines Uhrgehäuses eingearbeitet war. Eine dieser Uhren enthielt sogar ein richtiges kleines Uhrwerk, ein anderes enthielt einen einfacheren Mechanismus, der das Ablesen des Datums ermöglichte.
Auch der berühmte Uhrenhersteller Patek Philippe in Genf fertigte im Jahr 1868 ein Armband mit einer kleinen Uhr an. Bei dieser Uhr von Patek Philippe zeigte sich ein Trend, der generell in dieser Zeit zu beobachten war: Die Uhr war nicht unbedingt zentraler Blickfang, sondern oftmals unter einem mit Diamanten oder anderem Schmuck verzierten Deckel verborgen.
Neben diesen recht zierlichen Gebilden, gab es auch durchaus größere Uhren, die am Handgelenk getragen werden konnten. Es handelte sich dabei um kleine Taschenuhren, die im Amreifen eingearbeitet waren.
Aufgezogen werden konnten diese Uhren vielfach nur über einen kleinen dazugehörigen Schlüssel. Den Kronenaufzug gab es zu dieser Zeit zwar schon, doch erst gegen Ende des 19. Jahrhunderts vermochte er den Schlüsselaufzug zu verdrängen.
Mit der Industrialisierung setze auch die massenhafte Verbreitung einfacher Uhren, z.B. von Wanduhren und Tischuhren ein.
