Informationen über die Geschichte der Armbanduhr - 1900-1920 Teil 1

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Entwicklung der Uhr zwischen 1900 und 1920

Armbanduhren setzen sich nur recht langsam durch und als sie zur wirklichen Mode wurden, verwendeten viele Menschen zunächst Taschenuhren, die sich bereits im Familienbesitz befanden und banden sich diese um ihr Handgelenk. Dazu wurden Lederkapseln, die um das Uhrgehäuse gelegt wurden verwendet. Einige Lederriemen sicherten dann den festen Verbleib am Handgelenk. Hin und wieder wurden auch Metallbänder mit speziellen Klammern am Uhrgehäuse eingesetzt.
Parallel zu dieser Entwicklung ließen sich einige Uhrenbesitzer auch ihre Taschenuhren bei einem Uhrmacher zu einer Armbanduhr umwandeln. Einige Taschenuhren, die nur über ein sehr dünnes Gehäuse besaßen waren den Anforderungen, die das Tragen als Armbanduhr an sie stellte, allerdings nur kurze Zeit gewachsen. Sodass der ein oder andere Uhrenbesitzer nur kurze Zeit Freude an seiner „neuen“ Armbanduhr hatte.
Eine spezielle Anfertigung von Taschenuhren, die schon auf den Gebrauch als Armbanduhr ausgelegt waren, ist aus den USA bekannt: In Höhe der 12 und der 6 auf dem Zifferblatt war am Gehäuse eine Öse oder ein Bügel angebracht, um ein Armband problemlos befestigen zu können. Durch diese Vorkehrung konnten diese Modelle problemlos als Taschenuhr und gleichzeitig auch als Armbanduhr getragen werden.
Im Jahr 1915 ließ sich der amerikanische Uhrenhersteller Depollier aus Brooklyn diese Konstruktion auch im Deutschen Reich patentieren.