Informationen über die Geschichte der Armbanduhr - 1900-1920 Teil 2

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Uhrengeschichte von 1900-1920

Bereits seit 1913 wurden Armbanduhren im deutschen Reich über Versandhauskataloge vertrieben.
Der Uhrmacher Busse in Berlin hatte bereits vor dem Ersten Weltkrieg verschiedene Modelle in unterschiedlichen Preisklassen an. Das günstigste Modell lag bei 8 Mark, das Armband, z.B. aus Leder musste separat erworben werden. Bei den besseren Modellen war das Uhrwerk in einem Scharniergehäuse mit Staubdeckel untergebracht. Der Ausstattung der gehobenen Modelle waren so gut wie keine Grenzen gesetzt. Es gab Modelle aus buntem Email, mit Verzierungen aus Gold oder Diamanten.
Die Armbänder bestanden ebenfalls aus den unterschiedlichsten Materialen und waren dementsprechend in sehr unterschiedlichen Preisklassen anzusiedeln. So kostete ein günstiges Lederband knapp 1 Mark, während ein Armband aus massivem Silber durchaus 30 Mark kosten konnte. Bei den günstigen Uhrmodellen wurde meist auf einfache Lederbänder zurückgegriffen, während eine aufwändig gestaltete Uhr auch nach einem hochklassigen Armband verlangte, z.B. aus 14karätigem Gold. Allerdings hatten die meisten Armbänder den Nachteil, dass sie nicht verstellbar waren, also auf eine bestimmte Größe festgelegt waren. Verstellbar waren zunächst meist nur Lederarmbänder.