Informationen über die Geschichte der Armbanduhr - 1900-1920 Teil 3

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Geschichtliche Entwicklung von 1900-1920

Im Ersten Weltkrieg entstand die so genannte Schützengrabenuhr. Bei dieser Uhr war das Glas durch ein Schutzgitter aus Stahl geschützt, um dem Glasbruch vorzubeugen.
Damit das Ablesen der Uhrzeit so leicht wie möglich fiel verfügten diese frühen Militäruhren über besonders große Stundenzahlen auf dem Zifferblatt und sehr große Zeiger, die zusätzlich mit einer Leuchtmasse aus Radium versehen waren, sodass die Soldaten die Uhrzeit auch bei Dunkelheit ablesen konnten.
Hergestellt wurden die speziell für Soldaten geeigneten Armbanduhren ab 1914 von verschiednen Firmen, so z.B. von Movado.
Spezielle Entwicklungen gab es im Bereich der Militäruhren z.B. von Louis Cartier. Der Juwelier Louis Cartier entwickelte für seinen Freund Alberto Santos Dumont, der Pilot war und sich darüber beschwerte, das eine Armbanduhr beim Steuern eines Flugzeugs unpraktisch sei, eine besonders flache Uhr für das Handgelenk. Diese Uhr mit dem Namen Santos führt Cartier noch heute.
Gegen Kriegsende kamen zahlreiche Militäruhren, besonders aus den Vereinigten Staaten auf den Markt, oft sogar unter der Bezeichnung Miitary Style.