Informationen über die Geschichte der Armbanduhr - 1920-1940 Teil 2

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1920-1940 - Geschichte der Uhr

Obwohl Armbanduhren auch in Deutschland immer beliebter wurden und es zahlreiche Uhrmacher gab, die diese anfertigten, gab es in Deutschland nach dem Ersten Weltkrieg keinen Hersteller für Armbanduhrwerke. Dies lag wohl vor allem daran, dass die Uhrwerke aus der Schweiz zunehmend günstiger wurden und daher keine direkte Veranlassung für eine Produktion im eigenen Land gesehen wurde.
Im Deutschen Reich wurden in den Nachkriegsjahren vorwiegend Uhrengehäuse hergestellt, die dann vielfach in die Schweiz exportiert wurden. Allerdings war die Einfuhr in die Schweiz nicht unbegrenzt möglich, da sich die dort ansässigen Hersteller von Uhrengehäusen, gegen eine Überschwemmung des Marktes mit deutschen Modellen wehrten. Daraufhin wandelten einige deutsche Hersteller von Uhrengehäusen ihre Taktik und führten ihrerseits Uhrwerke aus der Schweiz ein, die sie dann vor Ort in ihrer Gehäuse einpassten. Durch diese gegenseitige Abhängigkeit entstand ein sehr enges Geflecht zwischen der deutschen und der schweizerischen Uhrenindustrie.
Erst um 1930 herum entstanden in Deutschland die ersten Werke für Uhrwerke, zu nennen ist die Uhren-Rohwerke-Fabrik Glashütte AG sowie die Pforzheimer Uhrenwerke.