Informationen über die Geschichte der Armbanduhr - 1920-1940 Teil 3

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Geschichte der Uhr von 1920 bis 1940

In den 1920er Jahren setzte sich das bereits um 1770 von Abraham-Louis Perrelet entwickelte Verfahren mit einer rotierenden Schwungmasse durch. Dieses Verfahren ermöglichte den automatischen Aufzug einer Uhr.
In der Zeit zwischen 1770 und Anfang des 20. Jahrhunderts konnte sich diese Technik nicht durchsetzten, da sie vor allem bei Taschenuhren eingesetzt wurde und diese nicht genügend bewegt wurden. Erst die Armbanduhr verhalf dem von Perrelet entwickelten Verfahren zum Durchbruch, da die Armbewegungen des Uhrenträgers ausreichten, um den automatischen Aufzug zu betätigen.
Die Automatikuhr funktionierte wie folgt: Ein leicht schwingender Hebel im Innern der Uhr wird durch die mit den Armbewegungen erzeugten Schwingungen bewegt, sodass ein Rad, durch das die Feder aufgezogen wird, in Bewegung versetzt wird. Schon einige Stunden am Armgelenk reichten aus, um soviel Federkraft zu speichern, dass das Gehen der Uhr für mehrere Stunden ermöglicht war.
Eine weitere Neuentwicklung auf dem Gebiet der Armbanduhren in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts war die Erschaffung einer wasserdichten Uhr durch Wilsdorf. Für eine solche Entwicklung galt es drei grundlegende Punkte zu beachten: 1. Das Glas musste exakt eingepasst werden. 2. Das Gehäuse musste absolut dicht sein. 3. Die Aufzugskrone musste ebenfalls hermetisch abgedichtet werden.
Bald folgten auch andere Uhrenhersteller wie beispielsweise Cartier mit den ersten wasserdichten Armbanduhren.