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Entwicklung der Uhr zwischen 1920 und 1940
Um das Schwungsystem von Armbanduhren gegen Stöße zu schützen wurden immer wieder Versuche unternommen, z.B. die Stöße durch ein elastisches Gehäuse aufzufangen. Aber die bisherigen Bemühungen reichten nicht aus, die empfindlichen Teile der Uhr gegen plötzliche Belastungen durch Stöße, Schläge oder gar durch Herunterfallen zu schützen.
Erst nach 1930 erfuhr die Stoßsicherung eine zufrieden stellende Lösung. 1931 entwickelte ein Unternehmen im schweizerischen La Chaux-de-Fonds das so genannte Incabloc System, bei dem Stöße und Schläge in eine gelenkte mechanische Bewegung umgewandelt wurden.
Das Incabloc System erlebte einen großen Siegeszug. Schon wenige Jahre nach seiner Entwicklung wurden mehrere Millionen verkauft. Im Laufe der Jahre wurde das Incabloc System weiter verbessert und ist bis in die Gegenwart ein sehr erfolgreiches und verbreitetes System zur Stoßsicherung.
Neben diesem Stoßsicherungssystem aus der Schweiz gab es auch den so genannten Shock Absorber, der bereits 1925 auf den Markt kam, aber zunächst nur axiale stöße abfangen konnte. Durch Weiterentwicklungen, die im Super Shock Resist (1933) mündeten konnte dieses System bis in die Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg bedeutende Marktanteile verzeichnen.
