Informationen über die Geschichte der Armbanduhr - 1940 -1960 Teil 2: Militäruhren

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Militäruhren - Uhrengeschichte zwischen 1940-1960

Im Bereich der Armbanduhrenproduktion standen in den 1940er Jahren Militäruhren, Pilotenuhren, Beobachtungsuhren und Fliegeruhren hoch im Kurs, da diese von den verschiedenen Heeresteilen während des Zweiten Weltkriegs sehr gefragt waren. Der Bedarf an Militäruhren unterschiedlicher Ausformung war zwischen 1939 und 1945 in allen am Krieg beteiligten Nationen außerordentlich gestiegen.
So ist es nicht verwunderlich, dass viele der bekannten Uhrenhersteller in dieser Zeit eine Kollektion Militäruhren unterschiedlichen Umfangs auf den Markt brachten.
Die Militäruhren zeichneten sich durch sehr hohe Ganggenauigkeit, ein gut ablesbares Zifferblatt, Leuchtzeiger und ein robustes Gehäuse aus. Selbstverständlich gab es in diesem Bereich auch Spezialisierungen wie Chronometer, Kalender, Innengehäuse aus Weicheisen etc.
Viele Fliegeruhren aus den 40er Jahren verfügen über einen langen Lederriemen, der es den Piloten ermöglichte, die Uhr nicht wie gewohnt am Handgelenk zu tragen, sondern sie auf den Oberschenkel zu schnallen, sodass sie auch im Einsatz problemlos abgelesen werden konnten.
Aber auch nach Ende des Zweiten Weltkrieges erfreuten sich Militäruhren großer Beliebtheit. Von nun an nicht mehr nur bei Angehörigen des Militärs, sondern auch in der zivilen Bevölkerung. Dies hatte zur Folge, dass einige Uhrenhersteller weiterhin neue Modelle auf den Markt brachten, um die weiterhin vorhandene Nachfrage nach Militäruhren und Fliegeruhren zu befriedigen.