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Entwicklungen in der Geschichte der Armbanduhr
In den 1940er und 1950er Jahren waren Armbanduhren mit Selbstaufzug sehr weit verbreitet, allerdings vor allem im Bereich der Herrenarmbanduhren, da für Damenarmbanduhren, die in der Regel zierlicher waren, als die Modelle für Herren, dass Problem bestand, dass das zu dieser Zeit verbreitete Schwungmassesystem zu groß für die kleinen Damenmodelle war. Aus diesem Grund musste die Damenwelt in dieser Zeit weiterhin auf Armbanduhren mit Aufzug zurückgreifen.
Zunächst bestand Skepsis gegenüber diesen neuen Armbanduhren, sodass Jaeger-LeCoultre damit begann eine Gangreserveanzeige in sein Automatik-Herrenmodell zu integrieren. Auf diese Weise konnte der Träger der Uhr sich jederzeit vergewissern, ob seine Uhr auch wirklich funktionierte. Dieser von Jaeger-LeCoultre eingeführten Praxis folgten bald andere Hersteller von Automatikuhren.
Ab etwa 1950 gab es im Bereich der Uhrenherstellung zahlreiche Fortschritte, so wurden zum Beispiel unzerbrechliche Triebfedern und besondere Rutschkupplungen entwickelt, die dazu beitrugen, die Haltbarkeit von automatischen Uhren deutlich zu verbessern. Vereinfachungen im Bereich der Konstruktion sorgten dafür, dass Automatikuhren rationeller gefertigt werden konnten und die Wartung dieser Modelle vereinfacht wurde. Durch die technischen Fortschritte war es auch möglich, flachere und kleinere Modelle herzustellen, sodass bald auch die ersten Damenmodelle auf den Markt kamen.
