Informationen über Uhren aus Glashütte bei Fliegeruhren Buse

Sie sind hier: Fliegeruhren Shop / Fliegeruhren Infos / Glashütter Uhren / 

Uhren aus Glashütte

Ursprünglich fanden die Siedler des Gebietes um das spätere Glashütte ihre Beschäftigung im Bergbau, der sich auf Silberfunden, aber auch Blei- und Kupfererze in Quarzgängen gründete. Aufgrund der reichen Vorkommen fanden viele hier ihr Auskommen.
Der Ort Glashütte wird erstmals 1346 erwähnt. Der Name geht wahrscheinlich auf eine Glashütte nahe einer der Gruben zurück. 1506 bekam der Ort die Stadtrechte.
Die folgenden zwei Jahrhunderte waren vom erwähnten Bergbau geprägt, dann kam eine Zeit der Kriege und Erniedrigungen, der Not und des Elends. Erst 1791 belebte man den Abbau von Erzen nochmal neu, aber zu Beginn des 19. Jahrhunderts gingen die Vorkommen zur Neige. Neue, bescheidenere Einkommen erschloss man über die Landwirtschaft und das Strohflechten.
Erst der bis heute in Uhrmacherkreisen berühmte Ferdinand Adolf Lange brachte wieder Hoffnung nach Glashütte. Die Stadt entwickelte sich von der Bergarbeiter- und Bauernstadt zur Industriestadt. Die Qualität der Uhrmacherei brachte es zu Weltruf, Glashütte wurde zum Magneten für unzählige hervorragende Uhrmacher, die sich hier ansiedelten, teilweise mit eigenen Schulen zur Ausbildung ihres Nachwuchses, aber auch mit der Schaffung von Unterkünften etc.
Die Qualität der hier geschaffenen Uhren ließ Glashütte alle Wirren der Zeit überstehen, auch wenn es manchmal so aussah, als sei das Ende gekommen. Man überstand aber sowohl die Inflation nach dem Ersten Weltkrieg, was mehrere Firmen zur Aufgabe trieb, als auch die teilweise Zerstörung durch die Russen 1945, als auch die Verstaatlichung in der DDR.
In all diesen schweren Zeiten konnte man aber sein Fachwissen und sein Geschick aufrecht erhalten, sei es durch den frühen Bau von Armbanduhren nach besagtem Ersten Weltkrieg oder der Herstellung von Fliegerarmbanduhren, Beobachtungstaschenuhren, Schiffschronometern und auch Zeitzündern im Zweiten Weltkrieg. Immer war man flexibel genug, um zumindest eine Keimzelle der Glashütter Uhrenproduktion aufrecht zu erhalten.
Die 150jährige Tradition wird bis heute fortgesetzt. Die heute in Glashütte ansässigen Uhrenfirmen werden zum Teil wieder von den Nachkommen der Gründer neu geführt, wurden neu gegründet oder die alten Namen neu belebt. Besonnen hat man sich aber in jedem der Fälle auf die Tradition der Fertigung hochfeiner, nobler, mechanischer Armbanduhren.
Alte und neue Namen wie Lange Uhren GmbH, Nomos Glashütte/SA, UNION Uhrenfabrik GmbH, WEMPE, Hemess und viele andere mehr tragen den Namen Glashütte wieder in alle Welt.

Weiterführende Informationen zu Uhrenherstellern aus Glashütte: