Informationen Uhrenhersteller: Breitling

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Armbanduhren von Breitling

1884 von Léon Breitling in einer Hochburg der Uhrenindustrie im Schweizer Jura gegründet, steht die Firma wie wohl kaum eine andere für Fliegeruhren. Wer hat nicht, wenn er den Namen hört, ein Fluggerät vor dem geistigen Auge.
Nach der Verlegung im Jahre 1892 von Saint-Imier nach La Chaux-de-Fonds führte 1914 Gaston Breitling die Firma des verstorbenen Vaters fort.
Bald verlegt man sich auf hochwertige und kreative, innovative Chronographen und mit der Entwicklung eines Chronographendrückers 1934, der bereits ein Nachfolgemodell war und die Rückstellung auf Null ermöglichte, schaffte er den Durchbruch und setzte einen bis heute weltweiten Standard.
Die Borduhren der Royal Airforce stammen seit 1936 von Breitling, das Modell "Chronomat" von 1942, versehen mit Handaufzug und Rechenschieber, vermochte die US Air Force zu überzeugen. Mit solchen Kunden im Rücken war man zum einen schnell relativ unabhängig und hatte zum anderen die Mittel, diese Ausnahmechronographen ständig weiterzuentwickeln, was das Geschhäft damit über Jahrzehnte sicherte. Bereits Anfang der 50er Jahre konnten die Nutzer relativ einfach mit Chronomaten der Firma Breitling Berechnungen zu Durchschnittsgeschwindigkeiten, Steig- oder Sinkflugraten und Treibstoffverbrauch berechnen.
Ein weiterer Schritt war die Einführung des automatischen Aufzugs bei den Chronographen 1969.
Wie viele andere geriet Breitling 1979 in die von den aufkommenden Quarzuhren ausgelöste Krise der Schweizer Uhrmacher, die Firma mußte geschlossen werden.
Mit neuem Pioniergeist und auf den Namen vertrauend, kaufte der Pilot und Unternehmer Ernest Schneider die Marken- und Namensrechte von Willy Breitling und gründete damit in Grenchen 1982 die Breitling Montres S.A..Umgehend begann die Fertigung eines neuen Chronomaten, der zum Wiederaufkommen der Chronographen entscheidend beitrug. Auch Neuerungen, die für den Flugbetrieb wie geschaffen waren, auf die man aber wie so oft erst mal kommen mußte, stammen seitdem aus dem Hause Breitling, wie etwa der in eine Fliegeruhr integrierte Notrufsender, der im Notfall auf der international gültigen Frequenz ein weithin ortbares Signal sendet. Der Kontakt zum Militär lebte ebenso wieder auf wie der Kontakt zu diversen Kunstflugstaffeln, die den Firmennamen weithin bekannt machen. Durch den hohen Bekanntheitsgrad erklärt es sich auch, daß die Uhren von Breitling nur zum kleinen Teil von Fliegern gekauft werden, der Hauptmarkt liegt im privaten Bereich.