- Geschichte der Uhr
- Uhren-Technik
- Typen von Armbanduhren
- Uhren-Hersteller
- A. Lange & Söhne
- Alpina
- Askania
- Audermars Piquet
- Bifora-Uhren
- Blancpain
- Breitling
- Breguet
- Bulova
- Cartier
- Casio
- Certina
- Charmex
- Chopard
- Chronoswiss
- Churpfälzische UhrenManufactur
- Davosa
- Dugena
- Durowe
- Eberhard
- EganaGoldpfeil
- Erwin Sattler
- ETA
- Eterna
- Festina
- Fortis
- Fossil
- Georges Ruedin
- Girard-Perregaux
- Glashütter Uhrenbetrieb
- Günter Blümlein
- Hanhart
- Holdermann & Sohn
- Ingersoll
- Junghans
- Kraft-Behrens
- Laco
- Lemania
- Longines
- Lutsch
- Manufactures des Montres
- Maurice Lacroix
- Mechanische Zeitinstrumente
- Molnija
- Mondaine
- Mühle Glashütte
- Nautische Instrumente
- Nomos
- Omega
- Orient Watch
- Panerei
- Patek Philippe
- Pobeda
- Poljot
- Richard Bethge
- Rolex
- Seiko
- Seikosha
- Sinn
- Slawa
- Storm
- TAG Heuer
- Three Stars
- Timex
- Tissot
- Titoni
- Tourist
- Ulysse Nardin
- Union Glashütte
- Urofa
- Vacheron Constantin
- Vulcain
- Waltham International
- Wempe Chronometerwerke
- Wostok
- Zenith
- Zeno-Watch
- Militäruhren
- Fliegeruhren
- Beobachtungsuhren
- Uhren-Berufe
- Glashütter Uhren
- Taschenuhren
Uhrenhersteller EganaGoldpfeil
EganaGoldpfeil wurde 1972 in Japan durch Hans-Jörg Seeberger gegründet und etablierte sich bis Ende der 70er Jahre als Handelsunternehmen für den Export von Uhren und Schmuck von Asien nach Europa.
Als solche über die Jahre erfolgreich suchte man nach neuen Betätigungsfeldern und erwarb 1991 die Lizenzrechte zur Herstellung, Entwicklung und Distribution von modischen Uhren, etwa den bekannten Marken Bulova und Caravelle. 1993 wird die Mehrheit der bestens eingeführten Uhrenmarke Dugena übernommen. Weitere Aufkäufe oder Lizenzvereinbarungen im Bereich Uhren und Schmuck folgen, ebenso der Erwerb von Markenrechten, wie etwa von Pierre Cardin. 1998 dann der bislang wohl bedeutendste Kauf, der sich seit dem Jahr 2000 auch im Firmennamen widerspiegelt. Die Goldpfeil AG, ein deutsches Unternehmen mit Tradition und hervorragendem Namen, wird übernommen. In den wenigen Jahren seither wurde Goldpfeil zum Synonym für exquisite Lederwaren, hochwertige Uhren und edlen Schmuck.
Ein Jahr später gelingt der Kauf der Markenrechte eines weiteren namhaften Herstellers aus dem Bereich des Sports. Mit der Marke Carrera baut man eine weitere Schiene im Bereich der Produktion von Lederwaren, Schmuck und Uhren auf.
2000, nachdem die international enorme Reputation des Namens Goldpfeil immer offensichtlicher wurde, firmierte man schließlich in EganaGoldpfeil um und erwirbt unter dem neuen Namen nicht nur die Firma Kazto in Japan, wo hochqualifizierte Goldschmiede ausgefallenen Platinschmuck herstellen, sondern noch im gleichen Jahr die Firma Junghans. Letzteres natürlich wieder mit Blick auf den Uhrensektor, der dadurch gestärkt werden sollte. Die Kompetenz von Junghans im Bereich der Solar- und Funktechnologie sowie die Vorteile der Massenproduktion sollten die Uhrensparte von EganaGoldpfeil kurzfristig nach vorne bringen und den Ertrag steigern. Diese Strategie ist so erfolgreich, daß man sich in nächster Zukunft verstärkt um diesen Bereich kümmert, dafür andere Felder sogar veräußert und neue Allianzen, z.B. mit Joop, eingeht. Die Junghans-Technologie wird zu einem wichtigen Bestandteil der Firmenstrategie, mit der man auch den Schritt in die andere Richtung wagen kann. War die Firmengründung noch ein Weg von Asien nach Europa, konnte man nun von Europa nach Asien exportieren. Möglich durch den hohen Standard von Junghans, der weltweit zur Spitze gehört.
Neben weiteren Expansionen im Schmuck- und Accessoires-Bereich schließt man, den Uhrenbereich direkt betreffend, 2004 einen Lizenzvertrag mit Puma für PUMA-Uhren. Mit dem Erwerb des Schuhkonzerns Salamander weitet man nicht nur die bestehende Ledersparte immens aus, man kommt auch, durch die starke Präsenz von Salamander in diesen Ländern, mit der Uhren- und Schmucksparte näher an die Menschen des Ostblocks. Wie immer bei EganaGoldpfeil hat man auch in diesem Fall sehr vorausschauend agiert.
