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Informationen über Longines-Uhren
Gründer der Firma waren 1832 der Uhrmacher Auguste Agassiz und die Uhrenhändler Henri Raiguel und Florian Morel. Die Kombination ermöglichte eine Fabrikation, der der Handel direkt angeschlossen war. Die Qualität der Uhren und deren engagierter Vertrieb ließ die Firma bald bekannt werden.
30 Jahre später übernahm Auguste Agassiz´ Neffe Ernest Francillon das Unternehmen, siedelte es in der Nähe von Saint-Imier an, am Ort "Es Longines".
1867 kam die erste Taschenuhr von E. Francillon, Longines, Suisse auf den Markt. 1889 ließ man dann den Namen >i>Longines registrieren und 1893, mit der Registrierung beim "Internationalen Amt für Geistiges Eigentum" wurde die Marke zur ältesten eingetragenen Uhrenmarke der Welt.
1903 weitete man die Produktion auf mechanische Damen-Anhängeuhren aus, 1905 folgte die erste mechanisch hergestellte Herren-Armbanduhr. Damit folgte man zeitnah dem Trend weg von der Taschenuhr, hin zur Armbanduhr.
Der 1900 verstorbene Ernest Francillon durfte nicht mehr erleben, mit welch enormem Gespür für den Markt seine Nachfolger weiter agierten. Man verlegte sich zunehmend auf Zeitmessung im Sport und hatte die richtige Nase für das Marketing, indem man wissenschaftliche Expeditionen begleitete, die weltweit für Aufsehen sorgten. So arbeitet man mit Charles Lindbergh nicht nur während dessen historischer Atlantiküberquerung zusammen, sondern sicherte sich seine Dienste auch im Anschluß als erfahrenem Berater bei der Entwicklung einer Uhr, mit der man während eines Fluges den exakten Längengrad schnell und einfach ermitteln konnte. Diese Uhr erschien schließlich 1932, selbstverständlich unter dem prestigeträchtigen Namen "Lindbergh".
1945 lancierte man die erste automatische Armbanduhr, wurde 1952 aufgrund seiner langen Erfahrung in präziser Zeitmessung zum offiziellen Zeitnehmer der Olympischen Winterspiele in Oslo, entwickelte in der Folge z.B. 1960 ein extrem flaches elektromagnetisches Werk, 1969 eine enorm präzise Quarzuhr.
Diese Art von Uhr aber war es, die Longines in Schwierigkeiten brachte, denn solche Uhren überschwemmten, auch von Billigherstellern, den Markt. Folge war die Integration als Marke in die Swatch-Group.
