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Uhrenhersteller Lutsch aus Russland
Im russischen Minsk beheimatet, stellt die Firma Lutsch seit 1956 Armbanduren sowohl mit Quarz- als auch mit mechanischen Werken her.
Die eigentlich logische Idee und deren Umsetzung, daß Armbanduhren relativ klein sein sollten um den Tragekomfort bei privaten Kunden zu steigern, brachte dem Unternehmen bereits in den ersten Jahren des Bestehens beachtliche Umsätze, speziell natürlich auf dem einheimischen Markt.
Da an Qualität und "Tragbarkeit" ständig gearbeitet wurde, konnte man Anfang der 60erJahre auch erste Erfolge im Ausland, speziell in Großbritannien,verzeichnen und in der Produktion von Damenarmbanduhren die Marke von 1 Mio pro Jahr überschreiten. Die "Luch-1300" war 1964 die kleinste Damenarmbanduhr, die je in der Sowjetunion hergestellt wurde.
Das erworbene Wissen in der Uhrmacherkunst konnte man in den 70er Jahren dann auch in anderen Bereichen umsetzen. So stattete man exklusiv die Automarke Lada mit Uhren aus und dehnte gegen Ende des Jahrzehnts die Produktion auch auf handliche Wecker und elektromechanische Uhren aus.
Nach wie vor liegt das Kerngeschäft bei den Zeitmessern, speziell den Uhren. Durch Nutzung der vorhandenen Kapazitäten für alle möglichen Bereiche der Konsumgüter konnte jedoch die Palette auf über 1.000 verschiedene Artikel ausgedehnt werden, die von rund 7.000 Angestellten in ca. 150 Produktionsstätten gefertigt werden.
Mittlerweile wird über die Hälfte dieser Produkte exportiert, wobei insbesondere der Markt in England erhalten blieb. Darüber hinaus konnte man jedoch auch neue Absatzgebiete erschließen, die neben den etwas exotischeren wie Afrika und Hong Kong fast naturgemäß in den Oststaaten Tschechien und Slowakei oder im früheren Jugoslawien liegen.
