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Geschichte des Uhrenherstellers Omega
Auch das 1848 gegründete Unternehmen Omega, beheimatet im schweizerischen Biel, gehört heute als Tochterunternehmen zur Swatch-Group. Gründer war Louis Brandt, unter dessen Namen die ersten Uhren auch auf den Markt kamen. 50 Jahre später, unter Führung seiner Söhne, gehörte Louis Brandt & Frères zu den größten Produzenten des Landes. Deren Kinder wiederum, die die 1894 in Omega umbenannte Firma weiterführten, verstanden es, in eine Nische vorzustoßen, in der die Firma bis zum heutigen Tage unerreicht erfolgreich ist. Sie stellten Uhren und Zeitmesser für spezielle Bereiche her, neben den Taucher- und Fliegeruhren weltweit führend im Bereich des Sports und besonders bekannt auch bei der Ausstattung von Filmen oder gar bei NASA-Projekten.
Seit 1932 übernahm Omega bei 22 Olympischen Spielen die offizielle Zeitmessung und dies wird zumindest auch 2008 und 2010 so bleiben. Diese Ausnahmestellung konnte man sich immer wieder durch neue, innovative Ideen sichern. Wie könnte man etwa exakter die Reihenfolge der Zieleinkunft oder die Zeit eines Schwimmers ermitteln als mit einem "touch pad", bei dem der Schwimmer beim Anschlag die Uhr stoppt ? Schon 1952 konnte Omega bei den olympischen Spielen das elektronische Timing im Sport einführen und war damit der Konkurrenz, um im sportlichen Bild zu bleiben, um Längen voraus. Die absolute Präzision zeichnet dafür verantwortlich, daß bei unzähligen Veranstaltungen in nahezu allen Bereichen des Sports der Schriftzug der Firma ins Auge fällt.
Die Marke Omega ist zudem die einzige, die allgemein mit der Raumfahrt in Verbindung gebracht wird. Das Image als nahezu unverwüstlicher Zeitmesser resultiert von Bildern, die um die Welt gingen, als Buzz Aldrin 1969 über den Mond wanderte - eine Omega am Handgelenk über dem Raumanzug. Auch bei etlichen anderen NASA-Projekten, etwa Apollo-Missionen, war man mit von der Partie.
Als Werbefaktor nicht hoch genug einzuschätzen das Sponsoring der James-Bond-Filme, in denen 007 eben nicht 08/15 am Handgelenk trägt.
Dies darf aber nicht darüber hinwegtäuschen, daß Omega eine technische Ausnahme- und keine Modeerscheinung ist. Nur versteht man es wie kaum ein anderer, absolute Qualität auch ins rechte Licht zu rücken.
