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Die Uhrenmanufaktur Orient Watch
Die Geschichte von Orient beginnt nicht im Jahre 1950, in dem man sich als Uhrenmanufaktur gründete, sondern eigentlich bereits 1901, als Shogoro Yoshida sich mit einem Uhrenladen in Tokio, im Stadtteil Ueno, selbständig machte.
Nach der Gründung der Manufaktur schaffte man es im Laufe der Zeit immerhin an die dritte Stelle in der Rangliste der japanischen Uhrenhersteller. Große Namen wie Citizen und Seiko zu überholen, wäre wohl auch vermessen gewesen. Diesen Platz verlor man erst wieder, als man weiter an der Herstellung mechanischer Uhrwerke festhielt als bereits die Welle der Quartzuhren über die Uhrenindustrie schwappte. Überholt wurde man dabei von einer Firma, die man auch heute noch in erster Linie mit diesen Uhren in Verbindung bringt: Casio.
Die Marke Orient war insofern immer eigenständig, als sie eigene Werke in ihre Uhren einarbeitete. Hochwertige Verarbeitung lassen die Uhren dabei dennoch in einem erschwinglichen Preisrahmen auf den internationalen Markt kommen, in Japan selbst setzt man eher auf das hochpreisige Segment. Heute mehrheitlich zu Seiko gehörend, scheint man mit dieser Strategie durchaus überlebensfähig, zumal die Qualität der Uhren unbestritten ist.
