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Poljot-Uhren
Auch die Produktion der Poljot-Uhren geht auf die Erste Staatliche Uhrenfabrik in Moskau zurück, wo 1930 die Produktion von Taschenuhren aufgenommen wurde.
1935 produzierte man dann unter dem ersten "eigenen" Namen Kirov und begann kurz darauf mit Eintritt in den Zweiten Weltkrieg auch mit der Herstellung von Uhren für die Streitkräfte (u.a. Beobachtungsuhren, s.dort). Um die Firma im wahrsten Sinne des Wortes "aus der Schußlinie" zu bringen, wurde sie hinter den Ural verlegt, von wo sie 1945 als Erste Moskauer Uhrenfabrik wieder nach Moskau zurückkehrte. Bald darauf begann man aufgrund der wachsenden Nachfrage mit der Produktion von Armbanduhren.
Ihren endgültigen Namen Poljot ("Flug"), den sie auch heute noch trägt, erhielt die Firma dann 1961 in Anlehnung an den Flug des ersten Kosmonauten Juri Gagarin ins All, bei dem er eine Uhr der Ersten Moskauer Uhrenfabrik trug.
Im Laufe der Jahre modernisierte man ständig. Um kompliziertere Uhren bauen zu können, die auch in sowjetischen Raumstationen Verwendung fanden, kaufte man Schweizer Maschinen und konnte mit der nun erreichbaren Qualität auch im europäischen Raum Fuß fassen.
Mitte der 90er Jahre war die Firma eigenständig genug, um Uhren mit eigenem Design und der hochstehenden Technik schweizerischer Uhrwerke herstellen zu können. Material und Qualität genügten nun auch gehobeneren Ansprüchen, dennoch konnte man aufgrund der günstigeren Produktionskosten die Preise erschwinglich halten.
Diverse Auszeichnungen waren die Folge und etablierten Poljot International endgültig auf dem Weltmarkt.
