Informationen Uhrenhersteller: Rolex

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Luxuhren von Rolex

Welch herausragende Position Rolex auf dem weltweiten Uhrenmarkt hat, läßt sich wohl am ehesten an einer unangenehmen Folgeerscheinung zeigen: den vielen Raubkopien.
Die ausgesprochen hochwertigen Uhren werden von der schweizerischen Rolex SA, einer Stiftung mit Hauptsitz in Genf hergestellt.

Die Firma geht ursprünglich auf einen Deutschen, Hans Wilsdorf, zurück, der, nachdem er schon vorher Taschenuhren nach England exportiert hatte, sich um 1905 in London selbständig machte. Die von Schweizer Uhrmachern hergestellten und mit einem Ganggenauigkeitszertifikat versehenen Uhren wurden von ihm dort unter dem frei erfunden Namen "Rolex" vertrieben.
Etliche Jahre später war Wilsdorf dann seiner Zeit und seinen Mitbewerbern deutlich voraus, indem er Armbanduhren fertigen ließ, denen man damals allgemein aufgrund ihrer geringen Maße keine besondere Ganggenauigkeit zutraute. Er konnte jedoch das Gegenteil beweisen und stieß in einen neuen Markt vor.
1915 verlegte er, wegen der neuen, hohen Importsteuer für Uhren in England, den Firmensitz in die Schweiz.
Das erste bahnbrechende Patent erhielt er schließlich 1926 für seine wasserdichte Uhr, "Oyster". Nachdem diese ein Jahr später von einer Engländerin, die als erste den Ärmelkanal schwimmend überqueren wollte, bei diesem Versuch über 8 Stunden getragen wurde und dies absolut unbeschadet überstand, war der Name Rolex nach entsprechend ausschlachtender Werbung in aller Munde.
Was Wunder, daß auf dieser Schiene immer widerstandfähigere und technisch höherwertigere Uhren vorgestellt wurden. In großen Schritten ging es immer weiter in die Tiefe, bis zu einem Rekord von 10916 Metern. Bereits 1931 gab es zudem, ebenfalls für Rolex patentiert, die erste wasserdichte Armbanduhr mit Automatikuhrwerk.

Die Firmenphilosophie bei Rolex ist bis heute eine sehr einfache, hat die Firma aber zum Umsatz-Milliardär werden lassen: Präzision, sichere Funktion und Langlebigkeit stehen an erster Stelle. Veränderungen an den Uhren sind fast ausschließlich technischer Natur, im Design wird nur geringfügig geändert. Neue, verbesserte Materialien finden Eingang in die Produktion ohne daß dies auf den ersten Blick zu erkennen ist, etwa indem man das Plexiglas gegen Saphirglas austauschte.
Die Kontinuität im Design ist im Übrigen mit ein Grund, warum Rolex-Uhren, speziell natürlich die in kleinerer Auflage hergestellten, heute sehr gute Sammler-Preise erzielen.