Informationen Uhrenhersteller: Wostok

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Uhrenfabrik Wostock

1942 befahl Stalin eine Uhrenfabrik zur Ausrüstung der Sowjetarmee. Die Zweite Moskauer Uhrenfabrik wurde wegen der heranrückenden Wehrmacht nach Tschistopol verlegt und trug den Namen Wostok/>.
Nach dem Krieg wurde die Fertigung von Borduhren für U-Boote, Panzer und Flugzeuge fortgeführt, es wurden nun aber auch wieder Armbanduhren hergestellt. Diese bis vor nicht allzu langer Zeit aber ausschließlich für Militärpersonal, angeboten nur in speziellen Läden.
Aufgrund ihrer Geschichte haben diese Uhren ihre durchaus positiven Eigenheiten. Sie sind äußerst robust, dadurch auch relativ schwer. Das Gehäuse ist wasserdicht verschraubt, ebenso der Uhrenboden. Manche Modelle erreichen so mühelos eine Wasserdichtigkeit bis 200 Meter. Andere Modelle sind durch eine eingebaute Weicheisen-Schale magnetisch abgeschirmt.
Die Motive der Zifferblätter waren meist militärischer Natur und zudem recht zahlreich. Dadurch entwickelte sich mit der zeit ein nicht unerheblicher Sammlermarkt, zumal die älteren Modelle auch für weniger zahlungskräftige Uhrensammler durchaus erschwinglich sind. Dieser große Sammlermarkt hat allerdings auch bereits Fälscher auf den Plan gerufen, deren Plagiate aber hauptsächlich aufgrund der bedeutend schlichteren Verarbeitung speziell im Bereich des aufwendig verschraubten Bodens meist schnell zu erkennen sind.