Informationen über Militäruhren: Geschichte

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Die Geschichte der Militäruhr

Wird von der Theorie ausgegangen, dass die deutsche Kriegsmarine bereits Ende des 19. Jahrhunderts eine Art Armbanduhr beim schweizerischen Uhrenhersteller Girard-Perregaux in Auftrag gegeben hat, dann muss die Militäruhr als Vorläufer der Armbanduhr angesehen werden. Einiges spricht für diese These, da sich im ausgehenden 19. Jahrhundert einige Veränderungen im militärischen bereich ergaben, von denen auch die Ausrüstung der Streitkräfte betroffen waren. Die technische Ausrüstung wurde immer bedeutender, sodass zuverlässige und praktische Geräte immer wichtiger wurden. Die Zeit der umständlich hervorzuholenden Taschenuhr war im militärischen Bereich endgültig vorbei.
In der Folge gab es verschiedene Spezialanfertigungen für die unterschiedlichen Heeresteile, so z.B. wasserdichte Uhren für die Marine, Schützengrabenuhren für das Heer und Fliegeruhren für die Luftwaffe. ( Oder auch Beobachtungsuhren.) Die Piloten der Luftwaffe bevorzugten Uhren mit großen Zifferblättern, die am Arm oder Oberschenkel befestigt werden konnten. Im Schützengraben wurden Uhren benötigt, deren Zifferblatt besonders geschützt sein musste, um den Belastungen länger standhalten zu können. Eine deutliche Verbesserung im Bereich der Militäruhren, die sich übrigens bald auch in der zivilen Welt großer Beliebtheit erfreuten, war die Entwicklung von Leuchtzeigern, die das Ablesen der Uhrzeit auch bei Dunkelheit ermöglichten.
Im Laufe der Jahre erfolgten zahlreiche Verbesserungen im Bereich der Militäruhren: Doppelte Gehäuse schützen vor Verschmutzung oder Magnetfeldern, gut greifbare Aufzugskronen erleichterten den Aufzug, stabile Armbänder etc. sorgten dafür, dass die Militäruhren immer stärkeren Belastungen standhalten können.