Informationen über Taschenuhren: Geschichte der Taschenuhr

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Die Geschichte der Taschenuhr

Die ersten Taschenuhren wurden an der Wende des 15. zum 16. Jahrhundert in Nürnberg gefertigt. Vor allem der Nürnberger Uhrmacher Peter Henlein ist heute noch ein Begriff in Bezug auf die ersten Taschenuhren.
Schon bald trat die Taschenuhr ihren Siegeszug an. Schnell waren die kleinen Uhren nicht nur in und um Nürnberg geschätzt, sondern in vielen Staaten und Regionen wie Frankreich, Holland und England.
Zunächst waren die Taschenuhren noch recht ungenau, weil sie den Stößen und Erschütterungen, den die Uhren beim Tragen ausgesetzt waren nicht gewachsen. Dies änderte sich erst im 17. Jahrhundert, als der Holländer Christiaan Huygens die Unruh mit Spiralfeder erfand. Von diesem Moment an wurde die Taschenuhr zu einem zuverlässigen und genauen Zeitmesser. Die weitere technische Entwicklung der Taschenuhr verlief parallel zu der technischen Entwicklung anderer Uhren.
Auch das Aussehen der Taschenuhren veränderte sich im Laufe der Geschichte. Waren die ersten Modelle noch zylinderförmig, setzte sich bald eine ovale, später auch eine runde Form durch. Die Gehäuse waren oft aus Silber oder Gold gefertigt und in vielen Fällen reich verziert.
Zu Beginn des 18. Jahrhunderts wurde der Staubdeckel eingeführt, der über das Zifferblatt geklappt wurde und so als zusätzlicher Schutz der Uhr fungierte.
Zunächst wurde das Uhrwerk mit Hilfe eines kleinen Schlüssels aufgezogen, erst ab Mitte des 19. Jahrhunderts setzte sich allmählich der Aufzug mittels Krone durch.
Den Höhepunkt in der Geschichte der Taschenuhren bildete die Entwicklung des Taschenchronographen.

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