Informationen über Arten von Armbanduhren - Armbanduhren mit Schnellschwinger

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Schnellschwinger in Armbanduhren

Ein großes Problem war seit jeher die Uhr gegen Erschütterungen zu schützen, denn diese führten immer wieder zu einer Störung des Ganges der Uhr. Pierre Leroy entdeckte im 18. Jahrhundert, dass eine schneller schwingende Unruh helfen würde, diese Störungen zu vermeiden. Diese Erkenntnis wurde von anderen aufgegriffen, so z.B. von Claudius Saunier, der im 19. Jahrhundert eine Uhr mit 21 600 Halbschwingungen entwickelte und sich durch ihre Präzision auszeichnete.
Die Entwicklung in diese Richtung gingen immer weiter, sodass im 20. Jahrhundert mit Schnellschwingern, die 36 000 Halbschwingungen pro Stunde eine sehr hohe Frequenz aufwiesen. Doch es stellte sich heraus, dass diese hohe Schwingungsfrequenz nur für die Messung kurzer Zeiteinheiten geeignet war, wie es z.B. bei Stoppuhren der Fall ist. Bei Uhren, die immerzu in Betrieb sind, verschleißen die Bestandteile bei dieser Frequenz zu schnell.
Um bei Armbanduhren mit Schnellschwinger eine hohe Lebensdauer zu gewährleisten wurde in diesem Bereich wieder auf 18 000 Halbschwingungen zurückgegriffen. Dennoch gibt es auch Armbanduhren mit 36 000 Halbschwingungen in der Stunde. Diese müssen allerdings regelmäßig gewartet werden